Glossar der Begriffe

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Glucagon

Glucagon ist ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Es wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und hat dort die gegenteilige Funktion von Insulin. Während Insulin den Blutzuckerspiegel senkt, indem es die Aufnahme von Glukose in die Zellen ermöglicht, regt Glucagon die Leber an, Glukose ins Blut freizusetzen und erhöht so den Blutzuckerspiegel. Dieser Prozess ist wichtig, wenn der Körper schnell Energie benötigt, beispielsweise bei körperlicher Anstrengung oder bei zu niedrigem Blutzuckerspiegel.

Glucagon spielt daher eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels, insbesondere zwischen den Mahlzeiten oder nachts, wenn keine Nahrungsaufnahme erfolgt. Dieses Hormon fördert zudem die Fettverbrennung, was ein weiterer Grund für seine Bedeutung für den Stoffwechsel ist. Bei Unterzuckerung, wie beispielsweise einer Hypoglykämie, kann ein Arzt Glucagon verabreichen, um den Blutzuckerspiegel schnell wieder anzuheben.

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