Glossar der Begriffe

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Antimikrobielle Peptide

Antimikrobielle Peptide sind kleine Proteinmoleküle, die als natürliche Abwehrkräfte unseres Körpers gegen Bakterien, Viren und Pilze wirken. Man kann sie sich als schnelle Reaktionseinheit des Immunsystems vorstellen.

Dringt ein schädlicher Mikroorganismus in den Körper ein, können diese Peptide ihn stören oder zerstören, bevor er sich vermehren kann.

Sie kommen beispielsweise in der Haut, im Speichel und im Darm vor – also dort, wo der Körper am stärksten der äußeren Umgebung ausgesetzt ist. Ihr Vorteil liegt in ihrer schnellen und gezielten Wirkung. 

Wissenschaftler erforschen sie intensiv, da sie im Kampf gegen resistente Bakterien hilfreich sein könnten. Sie sind der Beweis dafür, dass unser Körper über ein ausgeklügeltes Abwehrsystem verfügt.

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