Antinährstoffe sind natürlich vorkommende Substanzen in einigen pflanzlichen Lebensmitteln, die die Aufnahme bestimmter Nährstoffe hemmen können. Sie finden sich beispielsweise in Hülsenfrüchten, Getreide, Nüssen und Samen.
Man kann sie sich wie eine Art Bremse vorstellen, die die Verwertung von Mineralstoffen wie Eisen, Zink und Kalzium verlangsamen kann.
Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Lebensmittel schlecht sind. Im Gegenteil – sie sind sehr nahrhaft. Durch die richtige Zubereitung, wie Einweichen, Keimen oder Kochen, lässt sich der Gehalt an Antinährstoffen deutlich reduzieren.
Daher stellen sie in einer normalen und abwechslungsreichen Ernährung in der Regel kein Problem dar. Ausgewogenheit und Vielfalt sind wichtig.